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RubyInline fährt fortan mit Fortran

von bovi am 23.10.2006 (17 Uhr)

RubyInline sollte ja bereits mehrheitlich bekannt sein. Mit diesem kleinen Projekt war es bisher möglich, C/C++ Code direkt in Ruby zu nutzen. Dafür konnte man einfache Zeichenketten mit dem C Code erstellen und diese direkt in Ruby ausführen. Seit der neusten Version gibt es das Paket InlineFortran, mit diesem ist es nun auch möglich direkt Fortran zu nutzen. Für die Jüngeren unter uns (also auch für mich): Fortran ist eine Programmiersprache die bei weitem schöner aussieht als C und dabei sogar noch älter ist:

! iFunc() sei eine Funktion, ! die einen INTEGER Wert berechnet. ! Der Compiler muss nur einen Aufruf ! von iFunc erzeugen. DO i= 1, iFunc(4711)    !.. sinnvolles hier.    ! Innerhalb dieser Schleife darf i    ! nicht veraendert werden. ENDDO


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Kommentare

  1. WoNáDo schrieb am 23.10.2006 (18 Uhr)

    ... und die aber bis vor garnicht mal so langer Zeit keine Rekursion kannte. Aber sie ist die Standardsprache für numerische Anwendungen und diesbezüglich optimiert, also schnell. Ausserdem gibt es reichlich Bibliotheken für Fortran. Wenn man von Ruby aus Fortran nutzen (egal wie) und dabei existierende Bibliotheken einbinden kann, ist das wirklich interessant

  2. Dennis Wilson schrieb am 24.10.2006 (11 Uhr)

    Ich habe schon davon gehoert, dass es immernoch diverse Fortran Anhaenger gibt. Wenn ich mir das Beispiel so anschaue, kann ich die estetischen Gruende zwar nicht ganz nachvollziehen, aber einen gewissen Charme muss die Sprache wohl haben.

  3. WoNáDo schrieb am 24.10.2006 (23 Uhr)

    Ich glaube die Ursache ist anderer Natur. Fortran ist seit Urzeiten im numerischen Umfeld im Einsatz. Jeder, der numerische Mathematik in den letzten 40/45 Jahren gemacht hat, kam mit Sicherheit mit Fortran in Berührung. Viele Spezialbibliotheken (NAG, ob es IMSL noch gibt, weiss ich nicht) basieren auf Fortran. Diverse Algorithmen sind inzwischen so aufgeknautscht und (manche) auch patentiert, und-und-und. Dann ist Fortran, so weit ich da noch auf dem Laufenden bin, auch stark für numerische Aufgaben optimiert. So gesehen, ist es heute keine allgemein mehr eingesetzte Sprache, sondern wohl eher eine Spezialsprache.