Ganz ohne Aufsehen wurde vor einigen Tagen ein kleines Helferlein für die Ruby-Werkzeugkiste veröffentlicht: Unroller. Zweck dieser Ruby-Bibliothek ist menschenlesbare Traces der Programmausführung zu generieren – und das auch noch in bunt:
Unroller eignet sich besonders zum Analysieren von unbekannten Bibliotheken oder auch zur Fehlersuche. Installiert wird die Bibliothek einfach via gem1 (gem install unroller).
Es gibt zwei grundlegende Ansätze die Trace-Funktionalität zu nutzen: Entweder globales Tracing, unter Verwendung der Methoden Unroller.trace zum Einschalten und Unroller.trace_off zum Ausschalten der Trace-Ausgabe oder lokales Tracing, indem der Methode Unroller.trace ein Block mitgegeben wird und die Ausgabe nur für die darin aufgerufenen Methoden stattfindet. Die erste Möglichkeit ist insbesondere für längere Programmstücke geeignet, während sich letztere besonders gut zum Testen einzelner Methoden benutzen lässt, wie obiges Beispiel zeigt.
Für die Feinabstimmung der Ausgabe gibt es noch diverse Optionen, z. B. um bestimmte Klassen oder Methoden von der Ausgabe auszuschließen oder die Ausgabetiefe zu begrenzen. Weitere Infos dazu sind in der API-Doku nachzulesen.
1 Unter Windows muss außerdem win32console installiert sein.
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