In letzter Zeit scheint sich eine merkwürdige Unart in einigen Ruby Blogs zu etablieren. So sehen die letzten Drei Einträge von _why so, so und so aus. Auch Peter Cooper hat hier eine etwas merkwürdige Art gewählt, den Quelltext in seinem Beitrag zu visualisieren. Könnte mir vielleicht irgendjemand mal erklären warum man um alles in der Welt seine Codeschnippsel in eine Bilddatei packen muss? Bei _why denke ich mir in letzter Zeit das er eventuell die fehlende Coolness seiner Codestücke damit kompensieren will aber bitte liebe Leute folgt diesen Leuten nicht auf dieses schmale Brett. Der Code wird dadurch schlicht und einfach unbrauchbar.
Großartig. Ich habe gerade ein paar bildliche Antworten gefunden:
evan:
Armin Ronacher:

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Kommentare
Krakel-Code habe ich das letzte Mal im "Fortran-Malbuch" (oder wie immer das hiess) gesehen. War war als ganzes lustig gemeint und auch lesbar. Es gibt aus meiner Sicht nur eine Sache, die durch derartige Code-Teile anders wird - man kann sie nicht mehr mit - in eigene Quelldateien hineinkopieren, sondern kann sie nur noch lesen und abtippen, falls einem dabei nicht schlecht wird.
Außerdem können solche Bilder nicht von Suchmaschinen indiziert werden. Was ganz toll ist weil man ja solche Suchmaschinen relativ selten benutzt /-: Und in letzter Zeit höre ich auch desöfteren, dass es unglaublicherweise auch Leute geben soll, die ein paar Probleme mit den Augen haben. Die werden dann natürlich konsequent ausgesperrt. Mein Punkt war ja eher darauf bezogen, dass das ganze eigentlich überhaupt keinen Mehrwert bringt aber zig Nachteile. Nicht wirklich logisch das Ganze.
Es ist schlimm - und Vermutungen über die Absichten der Autoren führen nicht gerade zu Schlüssen, die jene in gutem Licht darstellen... 1) "Modische Gedankenlosigkeit", damit also Aussperrung aller Leute, die Sehbehindert sind, zeugt von Ignoranz oder Dummheit. 2) Aussperrung von Suchmaschinen bedeutet, dass die Leute wollen, dass Leser nur nach von ihnen im Begleittext verwendeten Worten suchen, jedoch nicht nach Programmkonstruktionen im eigentlich interessanten Text. Man will also, dass die Leute nicht selbständig denkend auf den Artikel kommen, sondern nur über vom Verfasser vorformulierte Sätze - eine Art Diktatur über Gedanken. 3) Man will nicht, dass andere die Programmfragmente einfach kopieren. Dann soll man sie nicht erst im Netz veröffentlichen. Wie gesagt, alles keine netten Ergebnisse...
Und falls die Autoren auf den Lerneffekt durch Abtippen setzen, dann sollten die Bilder wenigstens lesbar sein.
Das Argument mit der Sehbehinderung lass ich persönlich nicht ganz gelten, da es eh dermaßen viele "gedankenlos"(?) erstellte Technologien gibt, die Ähnliches tun - Behinderte aussperren. Web 2.0 zum Beispiel. Darum darf Vater Statt auch keine superhyperdynamischen Websites machen. Das Schöne an den Bildcodeschnipseln ist, dass sie fehlerfrei kopiert werden ;) Und vielleicht denken einige Bildautoren auch daran, das Programmieren selbst zur Kunst zu stempeln. Vielleicht sieht das auch ganz toll aus - eine Quellcodetapete. Für echte Geeks und Hacker. azuby
bq. ...die fehlende Coolness seiner Codestücke... ja? kann ich nicht beurteilen. wenn du es kannst, bitte untermauern. zum thema: nicht alles muss sinnvoll, effizient und politisch korrekt sein. why erhebt mit seinen codebeispielen sicher keinen anspruch darauf, lesbare dokumentation zu erstellen. dass er auch anders kann, sieht man zum Beispiel "hier":http://whytheluckystiff.net/articles/rubyOneEightOh.html .
@murphy: Objektiv beurteilen kann ich das sicherlich nicht aber wenn ich mir das hier anschaue und daneben die Benutzung von Hpricot stelle, frage ich mich wo diese kleine Genialität geblieben ist.
Es wird noch schlimmer! :o