Unter dem Namen RailsForge entwickelt sich der Plan, eine neue zentrale Anlaufstelle für Rails zu entwickeln. Grundsätzlich eine tolle Sache. Was mich jedoch ein wenig stört, ist die Absicht, mit dieser Website sämtlichen Rails Content aus RubyForge zu entfernen. Und da möchte ich doch jeden bitten sich dagegen lautstark zu wehren. Es ist ja nicht so, dass wir hier in Ruby Software schwimmen. Eine Ruby Bibliothek ist auch im Jahre 2007 noch etwas, was man nicht durch Zufall einfach so findet. Und das eine Aufteilung der Bezugspunkte Verwirrung stiftet, sieht man ja ständig an dem immer noch exitierenden RAA.
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Kommentare
es könnte schon sinnvoll sein, Rails-Plugins auszulagern, denn zur zeit gibt es dafür nichts zentrales (ruby script/plugin sources | wc -l liefert bei mir 62!) man kann die projektseiten problemlos untereinander verlinken. und sie fange ja auch netterweise mit einem poll an; für mich sieht das nicht so aus, als wollten sie RubyForge schaden. ich hoffe, die beiden schmieden profitieren voneinander...auf dass RAA endlich eingestampft wird.
von welcher Absicht sprichst du eigentlich? ich finde nichts zu RubyForge auf der seite. zudem: dahinter stecken Rick Olson (Mephisto) und Josh Goebel (Pastie) - das ist ja nicht irgendwer...
"von welcher Absicht sprichst du eigentlich?" => Die Absicht welche ich aus den Fragen im Poll herauslesen. Es scheint ja so, als ob Sie Dienste ähnlich zu RubyForge anbieten wollen und ich finde diese Duplizierung Blödsinn. Natürlich wäre es wünschenswert wenn Sie weiterführende Informationen zu Rails und den Plugins dort ablegen aber ich würde lieber in einer Welt leben, wo man zu RubyForge geht und dort nach Ruby Software sucht (das inkludiert Rails). Wenn ich nach einem Kreditkarten Checker suche und ich finde nichts auf RubyForge müsste ich andernfalls bei RailsForge suchen weil es ja eventuell ein Rails Plugin gibt welches sowas tut. Und dann muss wieder auf vielen Seiten (>=2) gesucht werden. Ich verstehe den Vorteil von dieser Idee nicht. RubyForge lässt sich super Kategorisieren. Warum RubyForge mit Hosting und Entwickler Angebot? Aber eventuell hast du recht und man sollte den Poll und deren Resultat abwarten.
Ich sehe bei einer Trennung nur die Gefahr, dass auch unabhängig von Rails einsetzbare Ruby-Module aus dem Ruby-Bereich verschwinden, wenn sie zu Rails gehören. Ansonsten - das ist mit Sicherheit eine Minderheitenmeinung - halte ich viel von einer Ruby-Rails Trennung. Da Rails dermassen dominant geworden ist, taucht ja hin wieder im Forum auch die Frage auf, ob Ruby denn etwas anderes als Rails ist. Das ist zwar eigentlich eher amüsant, bringt aber genügend Probleme mit sich, wenn man zu einer Firma geht und sagt, man habe für die Probleme in Ruby programmierte Lösungen, die man einsetzen könnte. Die Frage "Ruby ist doch aber was für die Web-Entwicklung" steht dann in der Luft. Damit verbindet sich ein bisschen das Attribut "anrüchig" in vielen EDV-Bereichen (ich benutze diese veraltete Bezeichnung mit Absicht für reine Datenverarbeitungsanwendungen). Wem Ruby noch kein Begriff ist, dem wird das vorkommen, als wenn ich als Programmiersprache PHP für eine reine Konsolanwendung angebe.
Die Idee der Kategorisierung finde ich nicht schlecht, die Idee der Trennung allerdings durchaus bescheuert. Betriebswirtschaftlich gesehen ist das Rails-Dingens sicherlich ein wenig ein Geldgeber - die Macher der Forge haben ja mehr Überblick über ihre Schäfchen, weil die Seite ihnen gehört. Und ich hab natürlich Bedenken, dass die Leute ihr Zeug "sicherheitshalber" einfach in Railsforge plazieren, weil da mehr Andrang sein wird, selbst wenn die Software pure Ruby ist. Das heißt, wenn sie schon eine Railsforge aufmachen, sollten sie auch darauf achten, dass das Thema eingehalten wird. Ansonsten hätt man ja einfach den Namen von Rubyforge ändern können. azuby
WoNáDo hat folgendes geschrieben: "Ansonsten - das ist mit Sicherheit eine Minderheitenmeinung - halte ich viel von einer Ruby-Rails Trennung." Da bist Du nicht allein, ganz im Gegenteil nervt mich in letzter Zeit ziemlich, dass Rubyforge so mit Rails-spezifischem überflutet wird Ats-as-X hier Acts-as-y da etc. Ok, der Vorteil von letztgenannteren ist die Tatsache, dass dabei der Bezug zu ActiveRecord offensichtlich ist, was bei vielen Projekten leider nicht der Fall ist. :( In sofern halte ich eine Trennung (wie auch immer die aussieht) für absolut notwendig und das sich andere momentan mit demselben Gedanken beschäftigen, bestätigt mich nur in dieser Einschätzung. Ich bezweifle allerdings, dass das "Problem" mittels der Kategorisierung in den Griff zu bekommen ist, da ein nicht unerheblicher Anteil an Projekten momenten sowieso nicht kategorisiert ist."
Was ist das eigentlich mit "RAA" - Ich dachte immer, das wäre eine auslaufende Geschichte, die durch Rubyforge ersetzt wird. Nun stelle ich aber fest, das in RAA noch neue Sachen geschehen. Was ist denn da wieso los?
Da erscheinen nicht nur neue Sachen, die Webapplikation wird auch ständig weiterausgebaut. Vor garnicht allzu langer Zeit haben die noch die Suchfunktionen scheinbar ziemlich modifiziert. RAA hat im Bereich Bibliotheken teilweise sogar mehr informative Treffer als Rubyforge. Echt erschreckend wie ich finde. Aber irgendwie kommt keiner und sagt etwas dagegen. Nun gut, bald haben wir ja eine Dreiteilung. Ich freue mich darauf aufkeinenfall. Auch wenn Ruby und Rails eine kleine Trennung vertragen könnten. Aus der allumfassenden Perspektive bringt es keine großen Vorteile dafür aber einige gravierende Nachteile.
Seltsam - reden die nicht miteinander? - Sind die verfeindet? - ...?
Nicht zu vergessen: Google Code!