ruby-mine

exploring the mine

Was tun? Was tun!

von murphy am 08.01.2008 (12 Uhr)

Tja, jetzt ist Ruby aus den Top 10 geflogen – überholt von JavaScript und Delphi. So ziemlich jede Sprache scheint im Dezember zugelegt zu haben, mit großen Sprüngen. Zwar ist Python Sprache des Jahres geworden, aber auch die TIOBE-Kommentatoren wissen nicht genau, woher der Aufwind kam. Und die Vermutung, dass Python 2008 weiter an Beliebtheit gewinnen wird, ist sicher richtig.

Was passiert auf der Ruby-Seite?

Wir sollten:

Ich arbeite dann mal weiter…in JavaScript o_O


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Kommentare

  1. WoNáDo schrieb am 08.01.2008 (18 Uhr)

    Geduld ist gefragt - Ich habe mir mal in aller Ruhe die Antworten vom Matz auf der RubyConf2007 anschaut und noch ein paar andere Sachen von ihm, die im Laufe der Zeit rauskamen. Wenn man dabei einfach mal die glasklaren Aussagen zusammenpackt, kommt raus, dass er selber überrascht ist, wie populär die ursprünglich von ihm für sich selber entworfene Sprache Ruby geworden ist. Er stellt auch fest, dass in den USA viel mehr Leute mittels Ruby ihr Geld verdienen als in Japan. Dann gibt es noch die sehr deutliche Aussage, dass die Sprache keinesfalls aus Performance-Gründen "zurechtgebogen" werden wird. Das sind ganz eindeutig Aussagen eines Menschen, der "sein Kind" als solches mag, aber irgendwo eine vollprofessionelle marktorientierte Vorgehensweise dafür garnicht will. Seht Euch doch mal die Konferenzvideos unter dem Gesichtspunkt an, dass es zur japanischen Kultur gehört höflich zu sein. Dann kann man sehr schnell die Teile herausfinden, bei denen in langen Sätzen versucht wird ein "nein" zu vermeiden, während zu den Teilen, hinter denen Überzeugung steht, ganz eindeutig ein kurzes "Ja" erklingt. - Ich bin mir absolut nicht sicher, dass Matz über eine derartige Verbreitung seiner für sich selber entworfenen Sprache Ruby so glücklich ist - er muss laufend kommerziellen Anwendern mitteilen, dass er bestimmte Sachen nicht machen will. - Er kommt ja offensichtlich aus der Smalltalk- und Lisp-Ecke, und er benutzt nach eigener Aussage Emacs. Aus dem Bauch heraus tendiere ich stark in die Richtung, dass er eine extrem eingängige Sprache für Programmierer haben will, die all das, was Smalltalk und Lisp können in sich vereinigt - dass da der Gedanke an "Performance" schon fast pervers ist, darf eher nicht verwundern.

  2. Florian Groß schrieb am 08.01.2008 (18 Uhr)

    Och, etwas weniger negativ bitte. :) Hinter den Kulissen tut sich nämlich einiges. JRuby und Rubinius machen rapide Fortschritte und bringen einiges an Innovation in die ansonsten recht verschlafene Ruby-Welt. Die Änderungen zu 1.9 sind übrigens bei eigenclass.org sehr gut zusammengefasst. Der Server scheint gerade down zu sein, darum verlinke ich die Google Archiv Seite: http://209.85.135.104/search?q=cache:uR4hIIEnyYsJ:eigenclass.org/hiki.rb%3FChanges%2Bin%2BRuby%2B1.9+eigenclass&hl=de&ct=clnk&cd=2&gl=de Vielleicht zeigt Ruby-Mine ja Aktivismus und übersetzt das Ganze ganz spontan nach Deutsch? :)

  3. WoNáDo schrieb am 08.01.2008 (18 Uhr)

    Das ist überhaupt nicht negativ gemeint. mich interessiert die Performance nur mit Priorität 3-4, während mich solch (zukünftige) Dinge, wie eine Möglichkeit zu haben den Code von Methoden als Objekt zu behandeln und auch manipulieren zu können mit Priorität 1-2 interessieren. Die Verbreitung einer Sprache ist und war mir schon immer ziemlich egal - ich habe viele Jahre lang Snobol4 und Icon benutzt.

  4. Florian Gilcher (Skade) schrieb am 08.01.2008 (23 Uhr)

    Ehrlich gesagt bin ich auch inzwischen auf dem Dampfer, dass ein richtig bahnbrechendes Webframework in Ruby fehlt. Rails hat zwar alle Standardaufgaben mit Bravour erledigt, aber irgendwie führt es auch dazu, dass immer nur in der Rails-Schiene gedacht wird. Merb, etc. egal. Alles dasselbe. Wer macht mit? Dazu noch: wir sollten endlich mal wieder eine aktive deutsche Mailingliste führen :).

  5. bovi schrieb am 09.01.2008 (13 Uhr)

    Mailingliste? Bist du auf einem nostalgie Trip? (-;

  6. cypher schrieb am 09.01.2008 (13 Uhr)

    Hey, Mailinglisten sind super. Aber: Es gibt eine deutsche Ruby-Mailingliste?

  7. Carsten Werner schrieb am 12.01.2008 (02 Uhr)

    Das mit der deutschen Mailingliste interesiert mich auch. Zum Punkt Beliebtheit: die PR könnte in der Tat Besser sein. Auch was um Ruby drumherum passiert ... da müßte mehr geschehen. Ich fasse jetzt mal an meine eigene Nase :-( Ich glaube, selbst Anderen von den Vorteilen von Ruby zu erzählen, bringt schon einiges.

  8. Peter schrieb am 27.02.2008 (12 Uhr)

    Für den Anfang der systematischen Arbeit schlage ich eine web-site vor, die alle erfolgreichen Installationen beschreibt mit - den nötigen Voraussetzungen -Zielstellungen und den -Installationsschritten und -Ergebnissen und der -resultierenden Arbeitsweise. Was muss ich am Anfang wissen, damit ich zig Arbeitsstunden später nicht feststellen muss, dass es eine Sackgasse ist! Wenn ich Ruby für ein Projekt nutzen möchte mit graphischer Unterstützung und/oder eingebettet in HTML, was brauche ich dazu, was muss ich installieren, wo finde ich die Beispielprogramme. Ich hoffe, die Experten fühlen sich angesprochen. Mit besten Grüssen Peter