Rake ist ein unheimliches praktisches Tool, keine Frage. Aber es ist auch an die Rakefile gebunden - gibt es im aktuellen Verzeichnis keine, mag auch Rake nicht. Da schafft Sake Abhilfe - System-wide Rake. Einfach per gem install sake installieren, und man kann loslegen.
Sake verwendet eine globale Rakefile, und kann überall Tasks aus dieser ausführen. Eignet sich also herrlich zum Automatisieren von diversen Tasks die wir so erledigen müssen. Ich habe z.b. einen Sake-Task der mir alle Repositories im aktuellen Verzeichnis auf den aktuellsten Stand bringt - egal ob Subversion, Git, Mercurial, oder was da sonst noch so herumfleucht. Oder einen Task um ein Subversion-Repository in ein Git-Repository zu verwandeln.
Installieren von einem Sake-Task ist dabei denkbar einfach. Als Quelle geht jede Rakefile, oder auch Tasks die im Internet liegen. Wenn man z.b. den Repository-Update-Task installieren wollen, geben wir sake -i http://github.com/eventualbuddha/sake-git/tree/master/git.rake?raw=true ein - kurze Zeit später informiert uns Sake dass der Task installiert ist, und wir ihn per sake scm:update aufrufen können. Optional nimmt -i nach der Rakefile auch eine Liste mit Tasks entgegen, die installiert werden sollen. Sake beschränkt sich dann auf diese (plus deren Abhängigkeiten).
UPDATE: gitify ist jetzt Teil von sake-git, das auf GitHub zu finden ist.
cheatcheat ist ein Tool das uns Cheatsheets auf die Kommandozeile holt. Nach dem installieren (gem install cheat) können wir uns z.b. zu Git ein Cheatsheet anzeigen lassen: cheat git. cheat holt das Sheet von Err the Blog's Cheatsheet Wiki und zeigt es uns an. Dabei wird das Cheatsheet lokal gespeichert, damit es nicht jedes mal neu geladen werden muss. Wenn man den Parameter --new angibt, leert cheat seine Caches, wodurch wir sicherstellen können das wir immer die aktuellsten Cheatsheets zur Verfügung haben. Hilfe zu cheat selber bekommt man indem man cheat cheat eingibt.
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