Wieviele Rubyisten sind notwendig um eine Glühlampe auszutauschen?
von
bovi
am 10.04.2010 (21 Uhr)
Fünfzig:
- Einen der auf Redmine ein Ticket eröffnet: “Das Licht ist aus.”
- Einen um den Patch zu schreiben
- Einen um den Patch abzulehnen, weil die neue Glühlampe keinen guten Namen besitzt
- Drei um einen besseren Namen vorzuschlagen
- Fünf die über den Namen diskutieren aber zu keiner Einigung gelangen
- Einen der anmerkt, dass das Licht drei Monate später immer noch nicht geht
- Einen der einen neuen Namen auf ruby-dev vorschlägt
- Zehn die auf ruby-dev diesen Namen erneut diskutieren
- Einen der die Diskussion ins Englische übersetzt
- Einen der anmerkt, dass der englische Name sich nicht natürlich anhört
- Zwölf um den Namen wiederholt auf ruby-core zu diskutieren
- Drei die auf #ruby@WIDE:*.jp die Diskussion kommentieren
- Einen um den Commit schließlich durchzuführen
- Einen der sich beschwert, dass der eingestellte Patch dazu führt, dass Ruby sich nicht mehr unter win32 übersetzen lässt
- Einen der das win32 Problem behebt
- Einen der berichtet, dass Redmine eine E-Mail aus der Mailingliste übersehen hat und deshalb das Ticket nicht automatisch geschlossen wurde
- Einen der das Ticket letztlich schließt
- Einen der einen Tweet schreibt, dass SIE das Problem mit Redmine irgendwann repariert
- Vier um den Patch auf die aktiven Branches zurückzuportieren
- Niemanden der sich um rdoc kümmert
Übersetzt von yugui.
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Kommentare
Das ist ja böse :)
Böse, aber leider wahr… In der Diskussion um irgendeinen ruby-openssl-Bug habe ich das noch vor gar nicht allzu langer Zeit noch gesehen.
In diesem Sinne: Hoffen wir, dass Matz nicht auf die Idee kommt, alles auf Energiesparlampen umzustellen.
LoL – das ist aber schon die neue optimierte Vorgehensweise…