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Germany.rb 2011 review

von bovi am 23.09.2011 (17 Uhr)

Das war sie nun unsere zweite Iteration der Germany.rb am 20. und 21. August 2011. Es waren ca. 25 Leute da und es gab insgesamt 13 auf Video aufgezeichnete Vorträge. Hier eine kleine Zusammenfassung wie es ablief und wie es weitergehen könnte.

Ort

Wie auch letztes Jahr trafen wir uns wieder im sublab (ein Hackerspace in Leipzig). Positiv war die offene Atmosphäre, welche uns die Freiheit gab auch abseits der Vorträge in einer anderen Ecke zu diskutieren und zu hacken. Der bereitgestellte Internetanschluss gab uns weitere Freiheiten mit denen wir nichtmal gerechnet hatten. Unsere spendenbasierte Nutzung hatte laut Feedback der sublab Betreiber gut geklappt. Dabei hatten wir die Teilnehmer darum gebeten, eine kleine Spende nach eigener Wahl im sublab zu hinterlassen. Als Kontrapunkte wurde von Teilnehmern die Sanitäranlage und die Raumtemperatur erwähnt.

Sponsoren

Überraschenderweise hatten sich zwei Sponsoren gefunden. Das ifbbw hat uns mit einer tollen Kameraausrüstung ausgestattet und castaclip hat den Beamer bezahlt und für alle Teilnehmer Essen für beide Tage gesponsert.

Auch wenn nicht direkt als Sponsoring gedacht, haben wir uns am Samstag abend das Essen der im Sublab stattfindenden Phantomspeisung schmecken lassen. Vielen Dank auch an diese Seite.

An dieser Stelle ein grosses Dankeschön – im Namen der Teilnehmer, welche sich sehr über das Essen gefreut haben und im Namen vieler anonymer Internetnutzer, die sich die Vorträge im Nachhinein noch einmal als Video hier anschauen können.

:next

Um eine nächste Inkarnation möglich zu machen, hatten wir nach Herkunftsort und Feedback gefragt. Es kamen Leute aus Leipzig (was wohl klar war), Berlin (die meisten), Kamen (NRW), Unna (NRW), Offenbach/Main und Beijing. Als Feedback gab es u.a. die folgenden konkreten Vorschläge:

Nach einigen Diskussionen sind wir zu den folgenden Schlüsselelementen gelangt, welche die Zukunft der Germany.rb umrahmen sollen. Was wollen wir weiterhin erreichen und was wollen wir vermeiden:

  1. Wir wollen keine bisher existierende Veranstaltung ersetzen. Weder wollen wir eine Konkurrenz zur EuRuKo aufbauen noch wollen wir den Platz einer deutschen Ruby Konferenz einnehmen.
  2. Wir wollen einen Ort für Leute bieten, die normalerweise keine Ruby Konferenzen besuchen. Sei es aus finanziellen oder organisatorischen Gründen.
  3. Wir sind zufrieden mit der derzeitigen Art und Anzahl der Vorträge und wollen dies so beibehalten.
  4. Wir wollen die Möglichkeit ausbauen, parallel oder nach dem Vortragsprogramm an Ideen zu hacken. Dazu wollen wir die Möglichkeiten der gemeinsamen Kollaboration ausbauen und den Teilnehmern die Möglichkeit bieten auch bis in die tiefe Nacht zusammen zu sitzen und an Ideen zu arbeiten. Das ganze soll also um ein Hackfest Attribut ausgebaut werden.
  5. Wir wollen den niedrigen Kostenfootprint beibehalten oder sogar noch weiter senken.
  6. Wir wollen mit der Teilnehmeranzahl nicht stetig wachsen. Die derzeitige Teilnehmeranzahl von weniger als 30 Leuten lässt sich leicht und kostengünstig unterbringen. In Zukunft müssen wir austesten bis zu welchem Limit dies weiterhin möglich ist. Sollte die Teilnehmerzahl steigen, würden wir lieber die Häufigkeit der Veranstaltung erhöhen anstatt Gebühren zu verlangen.

Da wir beim nächsten Mal nicht blind davon ausgehen können, das wir erneut das Glück haben so tolle Sponsoren zu finden, würden wir gerne nach weiteren Möglichkeiten forschen, die Veranstaltung in diesem Rahmen weiterzutreiben. Jeder ist dazu aufgerufen, Ideen zu äussern die es ermöglichen die nächste Germany.rb in diesem Rahmen weiterhin so zu organisieren.

Vorträge

Hier nun ein Rundumschlag mit Details zu jedem einzelnen Vortrag.

“Intro” von Florian

Eröffnungsrede von Florian mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Eckdaten und einer groben Planung des Ablaufes.

“ruby-lang.org” mit allen Germany.rb Teilnehmern

Eine kleine Einführung in die unserer Meinung nach wichtigsten Online-Ressourcen von Ruby für die Ruby Einsteiger beim Treffen. Da viel Input vom Publikum gekommen ist, ist die Tonqualität rech sub-optimal. Sorry für das und das unstrukturierte Vorgehen.

“Treating Code As an Essay” von Jan

Vortragsfolien

Jan gab einen Einführungsvortrag in die Grundlagen von Ruby. Basierend auf dem Aufsatz von Matz “Treating Code As an Essay”.

“Wie arbeitet eigentlich RDoc” von Marvin

Vortragsfolien

Marvin spricht über den internen Aufbau von RDoc, mit dem Ziel eigene Erweiterungen für diese Bibliothek zu schreiben.

“RDoc PDF Output” von Marvin

Vorstellung von Marvins RDoc Erweiterung Papyrus, mit der eine Generierung von PDF Dokumentation möglich ist.

“Redmine Fork ChiliProject” von Felix

Felix spricht über den Redmine Fork ChiliProject.

“Vagrant” von Sebastian

Sebastian spricht über Vagrant, ein Verwaltungsprogramm für Virtuelle Maschinen von Virtual Box.

“Padrino” von Florian

Florian spricht über das Webframework Padrino.

“Operations” von Felix

Felix spricht über den gesamten Deployment-Prozess von Webapplikationen und stellt die jeweiligen Alternativen vor.

“API Leipzig” von Martin

Martin spricht über die Opendata Initiative API Leipzig.

“Tweak your Ruby Console” von Jan

Vortragsfolien

Jan spricht über Möglichkeiten seine eigene Ruby Konsole zu erweitern respektiv zu optimieren.

“OMG, Modules!” von Florian

Unser Metraprogramming Vortrag von Florian der allerlei Spielereien mit Modulen erklärt.

“CodeRay 1RC1” von Kornelius

Vortragsfolien

Kornelius spricht über das baldige CodeRay Release 1.0


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