James Edward Gray II. hat heute überrschend das Gateway zwischen der Ruby-Talk-Mailingliste und der Newsgroup comp.lang.ruby heruntergefahren, da ihm die Wartung ein zu großer Aufwand würde und er meint, dass die Ruby-Community zu groß für diese Verbindung geworden sei, sie habe sich ohnehin schon in einzelne Themenbereiche aufgespalten. Die ursprüngliche Funktion, die Ruby-Community zusammenzuhalten, als sie noch klein war, sei überholt und nicht mehr vonnöten.
Heute um 22:25 Uhr hat James verkündet, dass das Gateway geschlossen sei. Das bedeutet, dass die Usenet-Posts auf comp.lang.ruby nun nicht mehr auf der Mailingliste erscheinen werden, und umgekehrt auch Postings auf der Mailingliste die Newgroup nicht mehr erreichen.
私たちに向かって、Oracleの敵対的な態度は、私たちは、Rubyプログラミング言語で開発を停止させる。これは、私が言うのは難しいが、もうRubyを使用しないでください。そのような組織をサポートしていません。Zugleich kündigte Oracle an, mit der demnächst erscheinenden Version 7 der Programmiersprache Java deren Lizenz so abzuändern, dass jegliche Software, die auf der Java Virtual Machine aufsetzt, nur noch als Closed-Source vertrieben werden darf. Dies veranlasste den führenden Kopf der JRuby-Implementation, Charles Oliver Nutter, zu einem hier nicht weiter zitierten, aber überaus unhöflichen Statement gegenüber Oracle. Alle Hoffnungen ruhen nun auf der letzten freien Ruby-Implementation Rubinius, deren Entwicklungsteam sich zwar gleichfalls geschockt zeigte, aber verlauten lies, man werde nun mit Hochdruck an der Fertigstellung von Rubinius 1.5 arbeiten, das vollständige Kompatibilität zum bisherigen MRI 1.9.2 besitzen solle.
Gute Programmierer kommen ja bekanntlich in den Himmel. Das problematische ist, dass wir uns auf dem Weg dorthin durch das Fegerfeuer der Flamewars und Plattform-Kriege kämpfen müssen. Cross-Plattform-Umgebungen wie die JVM haben die Sache nicht einfacher gemacht: ich kann mich jetzt nicht nur um mein Betriebssystem, sondern auch mein Laufzeitsystem trefflich streiten. (Fast alle) Rubyisten nehmen die Abkürzung: wir kommen überall hin. Ein nicht immer ganz ernst gemeinter Überblick über die letzten Wochen: einmal Hype für alle.
Gerüchteweise spricht VMWare gerade mit Engine Yard über eine Übernahme. Wenn das zutreffend ist, wäre das natürlich eine große Sache, da EngineYard unter den Cloud Computing Anbietern sich nur durch den Einsatz von Ruby zu der großen und teilweise erfolgreicheren Konkurenz abhebt. Eventuell hat VMWare ja Interesse in den Cloud Computing Markt einzusteigen und Ruby dort zentral mitzuziehen. Da Engine Yard auch reichlich Geld in die Weiterentwicklung von Ruby selbst investiert, hätte die Übernahme auch Auswirkung auf die zukünftige Entwicklung von Ruby, Rubinius und JRuby.
Matt, auch besser bekannt als the Merbist, hat bekanntgemacht, dass er sich aus der Railswelt zurückzieht. Besonders bekannt war Matt aufgrund seines Engagements im MacRuby, Merb und Rails Umfeld.
Ein Artikel von Eric Hodel sollte jetzt wirklich noch mal jeden darüber nachdenken lassen, wieviel Aufwand es für Ihn bedeutet Ruby 1.8.6 hinter sich zu lassen. Offiziell werden neue Versionen von RubyGems und RDoc nun nicht mehr kompatibel zu dieser Version sein. Und ich denke viele andere Entwickler könnten diesem Beispiel folgen.
Als ich ende letzten Jahres mal wieder für ein paar Tage in Beijing war, ergab sich spontan ein Treffen mit Danny Yang von Seravia der meinen Twitter Stream wohl folgte. Ich hatte bereits aus anderen Quellen gehört, dass neben Shanghai auch Beijing ein Ort ist, an dem sich eine Menge wieder zurückgekehrter Chinesen mit einem Start-Up niederlassen, Seravia war jedoch das Erste, welches ich intensiver erkunden durfte.
Mit Trauer habe ich gerade erfahren, dass die Zeitschrift RailsWay eingestellt wird. Eventuell gibt es in Zukunft statt dessen eine kleine Kolumne im JavaMagazin. Sehr depressiv machende Alternative. Damit ist das Erste und bisher Einzigste analoge Ruby-Magazin am Ende )-:
Schon seit gut zwei Monaten liegen Weihnachtskekse und Schokoweihnachtsmänner in den Supermärkten. Allerhöchste Zeit also, dass auch die Ruby-Mine weihnachtlich wird ;-) Glücklicherweise sind meine Weihnachtsbäume von keiner Preiserhöhung betroffen.
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Wir alle wissen, dass eine Magnetschwebebahn Transrapid heißt. Das vorweg gesagt, möchte ich eure Aufmerksamkeit auf MagLev lenken. Eine Ruby Implementierung auf Basis von GemStones Smalltalk.
Anfang 2008 haben die Leute von Gemstone großes Aufsehen erregt, in dem sie Ihre Vaporware MagLev vorstellten und Benchmarkergebnisse präsentierten, die ein deutlich besseres Licht auf die Implementierung warfen, als auf alles bisher dagewesene. Seit dem ist es sehr still geworden, doch mit der gestrigen Bekanntgabe einer Alphaversion, ist nun klar:
MagLev swings from being much faster than MRI to being much slower.
Wie bei jeder anderen Implementierung hat sich auch hier bewahrheitet, dass ein vollständiges Ruby deutlich an der Performance kratzt. Leider hält das Leute immer noch nicht davon ab, utopische Performancesprünge zu versprechen und dabei nur unterirdische Kompatibilität zu liefern. Ein ebenfalls aktuelles Projekt nennt sich SmallRuby und macht im Moment exakt den gleichen Fehler…
Packt eure TAR Archive! Haut alles rein was Ihr finden könnt. Fleiß, Schweiß und all eure Gems. Die Reise nach Jerusalem geht weiter und das nächste Ziel lautet Gemcutter.
Wie Laurent Sansonetti auf dem MacRuby Blog ankündigt, findet sich auf der Downloadseite nun die erste Beta zu MacRuby 0.5.
MacRuby hat sich eine nahtlose Integrierung in das Ruby-ähnliche Objective-C-Objektsystem auf die Fahnen geschrieben. Auch ansonsten ist MacRuby ein interessantes Projekt: es basiert zwar auf dem Standardinterpreter MRI, tauscht aber dessen virtuelle Maschine (YARV) gegen einen LLVM-Unterbau aus.
0.5 ist bei weitem noch keine komplette Implementierung. Während die Kernsprache inzwischen fast komplett implementiert ist, werden nur 80% der Tests der Core-Bibliothek und 72% der Standardbibliothek erfüllt.
Beim basteln bin ich wieder über einen kleinen, aber feinen Unterschied zwischen Ruby 1.9 und Ruby 1.8 gestoßen, der eventuell verwunderlich sein kann: der Lookup von Konstanten wurde geändert. Meistens wird das nicht auffallen, allerdings gibt es einige Fälle, die einen erstmal etwas ratlos zurück lassen...
Bildquelle: http://www.flickr.com/photos/piulet/ / CC BY-NC-ND 2.0