Nun ist es endlich fixiert. Am 18. und 19. September 2010 treffen wir uns im sublab in Leipzig zum ersten Germany.rb Ruby User Treffen. Es gibt keine Teilnahmegebühr und kein statisches Programm. Statt dessen gibt es Platz für jeden um seine Ideen vorzutragen und sein Wissen zu erweitern.
Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Ruby Webseite. Es werden aus jetziger Sicht u.a. mindestens vier Autoren aus der Ruby-Mine anwesend sein. Ich hoffe auf viele bekannte und noch viel mehr unbekannte Gesichter. Also bis zum nächsten Wochenende in Leipzig!
Wie vielleicht bemerkt, haben wir seit einiger Zeit rechts einen Flattr-Button. Flattr ist ein Dienst für Mikropayment. Die ursprüngliche Idee für den Button war die Vorbereitung für unser kleines Forentreffen nächstes Wochenende in Leipzig. So dass wir einen kleinen Obolus an die Sublab-Crew übergeben können. Da einige Leute sogar drauf geklickt haben, habe ich jetzt solch einen Button auf für jeden einzelnen Beitrag in der Mine eingeführt. Wenn Ihr Lust habt, klickt drauf. Wenn nicht, dann nicht. Die entsprechend geflatterten Beiträge gehen dann an die ursprünglichen Autoren und nicht an mich als Gatekeeper (-;
Die RubyKaigi rückt näher (diesen Freitag bis Sonntag) und damit rückt auch das Subevent World Wide Ruby Conferences in greifbare nähe an welchem ich teilnehme um die EuRuKo neben den ganzen anderen Konferenzen in Tsukuba vorzustellen. Als roten Faden habe ich aus den Archiven und aus meinem Gedächnis die Eckdaten der vergangenen EuRuKo’s zusammengebastelt, um die Entwicklung etwas besser darzustellen. Wäre cool, wenn jemand sich melden könnte sofern er einen Fehler findet. Bin zwar der Meinung das die Daten relativ fundiert sind aber ich bin so fehlbar (-:
2003
Gerüchteweise spricht VMWare gerade mit Engine Yard über eine Übernahme. Wenn das zutreffend ist, wäre das natürlich eine große Sache, da EngineYard unter den Cloud Computing Anbietern sich nur durch den Einsatz von Ruby zu der großen und teilweise erfolgreicheren Konkurenz abhebt. Eventuell hat VMWare ja Interesse in den Cloud Computing Markt einzusteigen und Ruby dort zentral mitzuziehen. Da Engine Yard auch reichlich Geld in die Weiterentwicklung von Ruby selbst investiert, hätte die Übernahme auch Auswirkung auf die zukünftige Entwicklung von Ruby, Rubinius und JRuby.
Matt, auch besser bekannt als the Merbist, hat bekanntgemacht, dass er sich aus der Railswelt zurückzieht. Besonders bekannt war Matt aufgrund seines Engagements im MacRuby, Merb und Rails Umfeld.
Die Rails Entwickler haben wohl beim 2.3.6er Release ein wenig daneben gegriffen, als sie die “HTML Sicherheitsfeatures” gegen XSS Attacken aus Rails 3 zurückportiert haben. “Einige” sicherheitskritische Fehler sind in dem soeben erschienen 2.3.7er Release nun beseitigt.
Nachdem nun die ersten grossen Konferenzen gelaufen sind (RubyConf India 2010 und RubyConf Taiwan 2010). Steht nun Ende diesen Monat die EuRuKo an. Nächsten Monat (26. Juni 2010) wird die RubyConf China 2010 in Shanghai an der TV University statt finden. Hierbei könnte man direkt noch der Expo 2010 einen Besuch abstatten und sich natürlich auch mal in den Transrapid setzen (geiles Ding sage ich euch *Schleichwerbung :)
Ab August startet dann Japan durch. Die RubyKaigi 2010 (27. bis 29. August) wird in Tsukuba laut den Organisatoren mit denen ich bisher gesprochen habe, alle Rubykonferenz Besucherrekorde in den Schatten stellen. Die Rede ist von mehr als 2000 Besuchern über drei Tage. Wohl gemerkt: Dies ist eine reine Ruby Konferenz! Bisher gibt es mehr als 70 vorgeschlagene Talks und eine Handvoll an Sub-Events. Eine Woche später wird am 6. und 7. September in Matsue die RubyWorld Conference 2010 statt finden. Im Vergleich zu der doch eher als Community Konferenz zu bezeichnenden RubyKaigi ist die RWC eine absolut professionell durchorganisierte und von der Stadt Matsue finanzierte Konferenz. Es wird Simultanübersetzer geben und die Besucheranzahl wird wohl auch an die 1000er Grenze stoßen. Diese Info ist nebenbei erwähnt, recht frisch und im Internet kursieren noch keine weiteren englischsprachigen Informationen herum. Deshalb hier erstmal kein Link. Aber Ihr könnt mir den Termin glauben, habe ich aus erster Hand.
Ein Plan für 2011 kommt weiterhin aus Berlin. Die rug-b plant gerade eine Guerilla Aktion auf die EuRuKo in Polen. Idee dabei ist, die EuRuKo 2011 in die geilste Stadt Europas zu holen (das ist überings Berlin sofern das nicht bekannt sein sollte). Und wie es die deutsche Kultur ausmacht, können wir natürlich nicht einfach nach Polen fahren und anfragen, ob wir die denn nächstes Jahr ausrichten könnten. Statt dessen wird wild auf der Mailingliste an Logos für ein T-Shirt gebastelt mit dem dann die deutsche Planungsüberlegenheit dem Rest von Europa ins Gesicht gehauen wird. Ich find die Aktion Geil und würde sogar mehrere dieser T-Shirts übereinander tragen sofern es keine Entscheidung für das Logo gibt. Aber leider schaffe ich es mal wieder nicht zur EuRuKo )-: Wenn Ihr teilnehmt, dann schaut doch mal ob Ihr euch ein solches T-Shirt nicht auch schnappen wollt…
Ramen gibt es jetzt auch mit dem Edelstein. Überall auf der Welt wäre das ein Fake. Aber in Japan gibt es so etwas wirklich.
Am 07.05.2010 wurde die Versionsnummer vom Ruby Head auf 1.9.3 aktualisiert. Gleichzeitig wurde der aktuelle Trunk in den Branch 1_9_2 verschoben. Damit beginnt nun wohl die Stabilisierungsphase des 1.9.2er Releases. Bis zum 15.06.2010 werde nebenbei noch die “Supported Plattforms” für Ruby 1.9.2 ausgelotet. Im Moment gehört dazu ausschließlich GNU/Linux auf i386. Um Mac OS X etwas zu stärken habe ich mit Yugui gesprochen und eine Continuous Integration Environment für Mac OS X 10.6 aufgesetzt, welche ich in den nächsten Tagen noch stabilisieren möchte. Vielleicht wird 1.9.2 dann mit Unterstützung für Mac veröffentlicht.!
Ein Artikel von Eric Hodel sollte jetzt wirklich noch mal jeden darüber nachdenken lassen, wieviel Aufwand es für Ihn bedeutet Ruby 1.8.6 hinter sich zu lassen. Offiziell werden neue Versionen von RubyGems und RDoc nun nicht mehr kompatibel zu dieser Version sein. Und ich denke viele andere Entwickler könnten diesem Beispiel folgen.
David Brady hat einen Mandelbrot Einzeiler geschrieben:
60.times{|a|puts((0..240).map{|b|x=y=i=0;until(x*x+y*y>4||i==99);x,y,i=x*x-y*y+b/120.0-1.5,2*x*y+a/30.0-1,i+1;end;i==99?'#':'.'}*'');} |
Ich liebe Code der das Layout hinrichtet. Wobei sich streitet lässt, ob ein Stück Code mit mehr als 80 Zeichen wirklich noch ein Einzeiler ist.
Optimierte Version von Jan:
60.times{|a|puts (0..240).map{|b|x=y=i=0;x,y=x*x-y*y+b/120.0-1.5,2*x*y+a/30.0-1until x*x+y*y>4||98<i+=1;i>98?'#':'.'}*''} |
Fünfzig:
Übersetzt von yugui.
Erste große Neuigkeit vor dem kompletten Konferenzbericht.
Matz hat auf der RubyConf India 2010 angekündigt, dass nach dem finalen Release von Ruby 1.9.2 ende August, die Arbeiten an der Version 2.0 beginnen werden. Es ist bereits abzusehen, dass die Entwicklung ähnlich lange dauern wird, wie die Arbeiten an der 1.9er. Aus dem Grund z.B. das Koichi einen Forschungsauftrag für 3 Jahre erhalten hat, in dem er ein Konzept entwickelt und implementiert, mit dem Ruby Fit für das so genannte Hochleistungsrechnen gemacht werden soll. Diesbezüglich wird desöfteren auch NArray ins Gespräch gebracht. Weiterhin sind für die 2.0 die üblichen Verdächtigen geplannt:

Vor ein paar Tagen fing es mit einem allgemein bekannten Thema an. Auf der Mailingliste wurde der Thread Recommended way to install Rubygems eingestellt. Die Frage war kurze Zeit später beantwortet. Die Antwort lautete: Deinstalliere die kaputten Debian Pakete und übersetze dein Ruby direkt aus dem Quelltext. Das wollte jedoch der Maintainer der Debian Ruby Pakete so nicht stehen lassen. Also ging eine Diskussion nach folgendem Muster los: