Und noch ein letzter Nachtrag. Die JRubyConf Videos werden nun bei den Confreaks veröffentlicht.
Langsam aber sicher werden die Videos der RubyConf2009 bei den Confreaks veröffentlicht.
Die RubyConf2009 hat meiner Meinung nach mindestens zwei neue Meme geschaffen. Da wäre Ms. Ruby On Rails und g ist das neue p (dazu schreibe ich später noch was). Da die Confreaks wahrscheinlich noch ein paar Tage benötigen Ihr Material Online zu stellen, hier schon mal ein Ausschnitt von der DragQueenRails-Programmierin…
Nachdem ich die letzten Monate drei verschiedene Kontinente besuchen musste, um an Rubyrelevanten Konferenzen teilzunehmen, kam mir heute die (O-Ton Florian) opportunistische Idee nächstes Jahr mal wieder eine Ruby Konferenz in Deutschland auf die Beine zu stellen. Nach Gesprächen mit den Organisatoren der RubyKaigi, RubyConf und RubyConfIndia, ist mir mehr als nur bewusst geworden, welche Anstrengungen es erfordert, ein solches Ereignis zu initialisieren. Soll bedeuten, dass es utopisch wäre zu glauben, ich könnte mich jetzt hier alleine hinstellen und ein solches Event ausrufen. Es ist auch bekannt, dass wir in Deutschland ja dafür bekannt sind, sehr detailiert über Dinge zu reden und am Ende alles einschlafen zu lassen. Deshalb werde ich mich hüten jetzt einen Ort und einen Termin heraus zu posaunen. Statt dessen möchte ich einfach mal eine Diskussion über diese Idee im Allgemeinen anstoßen. Einige Leute fanden die Idee auf Twitter bereits interessant, könnten wir nun mehr daraus machen?
Yugui hat gerade in Ihrem Branch eine experimentelle DTrace Unterstützung eingebaut. Bei DTrace handelt es sich eigentlich um ein Profling Tool aus dem Solaris Universum, welches aber in der Apple Welt auch schon seit einiger Zeit sein Unwesen treibt. Das DTrace nun auch in den MRI Einzug erhält, lässt sich direkt auf die JRubyConf zurückführen. Auf dieser gab es einige Diskussionen über Schwarze Löcher im JRuby Interpreter, welche Geschwindigkeit verschlingen. Um diese Hotspots zu identifizieren, war nun die Idee geboren, in JRuby eine DTrace Unterstützung einzubauen. Um einen Vergleichswert zu ermitteln, war es dann auch nicht weit, diese Unterstützung ebenfalls in den MRI einzubauen. Dadurch lassen sich sehr detailierte Vergleiche einzelner Operationen zwischen den Implementation ausmachen und analysieren. Und wenn die entsprechenden Hotspots gefunden wurden, ist es nur noch eine Frage von Zeit und Aufwand diese zu entfernen. Diversität! Eine der mächtigsten Waffen im Rubyuniversum…
Nachdem die RubyConf 2009 Gestern zu Ende ging, folgte heute am gleichen Ort die erste JRubyConf.
Nach dem 2. Tag folgte der 3. und Letzte. Heute am 21.11.2009 war die RubyConf 2009 zu Ende.
Nach einem grandiosen 1. Tag folgte am 20.11.2009 das Bergfest der RubyConf 2009 in San Francisco.
Wie bereits am 0. Tag erwähnt, waren wir unterirdisch an das Internet angebunden. Unterirdisch bedeutet in diesem Fall:
831 packets transmitted, 603 packets received, 27.4% packet loss
Und das war noch einer der guten Momente. Aber man trifft sich ja nicht mit all den Rubyisten hier, um die ganze Zeit im Internet zu surfen (zumindest meinte hier irgendjemand, dass es noch andere wichtige Dinge geben würde, die mir jetzt aber leider nicht einfallen :-)
Seit 2001 findet jedes Jahr die RubyConf in den USA statt. Mit 500 Teilnehmern nicht mehr die Größte, dafür aber die prestigträchtigste Ruby Konferenz. Vom 19. bis zum 21. November 2009 fand nun die 9. Ausgabe in der Nähe von San Francisco statt.
Wir alle wissen, dass eine Magnetschwebebahn Transrapid heißt. Das vorweg gesagt, möchte ich eure Aufmerksamkeit auf MagLev lenken. Eine Ruby Implementierung auf Basis von GemStones Smalltalk.
Anfang 2008 haben die Leute von Gemstone großes Aufsehen erregt, in dem sie Ihre Vaporware MagLev vorstellten und Benchmarkergebnisse präsentierten, die ein deutlich besseres Licht auf die Implementierung warfen, als auf alles bisher dagewesene. Seit dem ist es sehr still geworden, doch mit der gestrigen Bekanntgabe einer Alphaversion, ist nun klar:
MagLev swings from being much faster than MRI to being much slower.
Wie bei jeder anderen Implementierung hat sich auch hier bewahrheitet, dass ein vollständiges Ruby deutlich an der Performance kratzt. Leider hält das Leute immer noch nicht davon ab, utopische Performancesprünge zu versprechen und dabei nur unterirdische Kompatibilität zu liefern. Ein ebenfalls aktuelles Projekt nennt sich SmallRuby und macht im Moment exakt den gleichen Fehler…
Am Samstag um 9:30 (Pacific Time) beginnt eine Fragestunde mit Matz. Wenn Ihr eine Frage auf dem Herzen habt, die nur von Ihm oder einem der Ruby Committer beantwortet werden kann, stellt sie einfach hier rein. Ich versuche sie dann Morgen auf die Themenliste zu setzen oder direkt beantworten zu lassen.
Eventuell kann sich noch jemand an den Bericht der RubyWorld Conference 2009 in Matsue erinnern. Die dazu passenden Videos sind nun versteckt auf der japanischen Seite online. Empfehlen kann ich u.a. die Keynote von Tim Bray.
Packt eure TAR Archive! Haut alles rein was Ihr finden könnt. Fleiß, Schweiß und all eure Gems. Die Reise nach Jerusalem geht weiter und das nächste Ziel lautet Gemcutter.
Bei O’Reilly wird in kürze das Buch “Rails in a Nutshell” erscheinen. Einen ersten Entwurf kann man bereits jetzt schon lesen. Die Autoren bitten um Korrekturen bevor sie das ganze noch einmal auf tote Bäume drucken. Ich finde diese neue Offenheit der einzelnen Verlage absolut positiv. Die Bücher in digitaler Form anzubieten war schon lange überfällig, aber diese nun auch während der Entstehung bereitzustellen, ist meiner Meinung nach eine klare Win-Win Situation. Weiter so!
Was mich an dem ganzen gewundert hat, war dieser alte Blogeintrag. 2006 wurde bereits angekündigt, dass ein Nutshell Buch über Rails in Arbeit ist. Der damalige Autor Jeremy Voorhis, scheint jedoch dem ganzen nicht Herr geworden zu sein.