Basierend auf einem Draft von Dethix.
Immer wieder kommt es zu Problemen, die durch unterschiedliche Ruby Versionen verursacht werden. Die Entwickler werden dabei gezwungen, viel Zeit und Energie in eine möglichst große Kompatibilität zu investieren. Dies treibt jedoch die Kosten in die Höhe, erweitert die Komplexität der Software und behindert die technische Weiterentwicklung.
Da es wahrscheinlich zu Recht einiges an Kritik am letzten Artikel gab. Hier eine andere Version der Betrachtung des CRE163 Podcasts welche hoffentlich nicht ganz so polemisch daher kommt.
2010-10-11 (05:22 CST): Ergänzung von Florian eingebaut.
Gestern hatte ich einen genialen Tag. Dem Hannover Zoo habe ich einen Besuch abgestattet, es gab leckeres Essen und der Abend gestaltete sich in zwei Bars sehr nett. Und dann hörte ich kurz vor Mitternacht, dass sich die aktuelle Chaos Radio Express Ausgabe um Ruby dreht. Der perfekte Tag. Bis ich mir die Folge anhörte…
Gute Programmierer kommen ja bekanntlich in den Himmel. Das problematische ist, dass wir uns auf dem Weg dorthin durch das Fegerfeuer der Flamewars und Plattform-Kriege kämpfen müssen. Cross-Plattform-Umgebungen wie die JVM haben die Sache nicht einfacher gemacht: ich kann mich jetzt nicht nur um mein Betriebssystem, sondern auch mein Laufzeitsystem trefflich streiten. (Fast alle) Rubyisten nehmen die Abkürzung: wir kommen überall hin. Ein nicht immer ganz ernst gemeinter Überblick über die letzten Wochen: einmal Hype für alle.
Ramen gibt es jetzt auch mit dem Edelstein. Überall auf der Welt wäre das ein Fake. Aber in Japan gibt es so etwas wirklich.
Fünfzig:
Übersetzt von yugui.

Vor ein paar Tagen fing es mit einem allgemein bekannten Thema an. Auf der Mailingliste wurde der Thread Recommended way to install Rubygems eingestellt. Die Frage war kurze Zeit später beantwortet. Die Antwort lautete: Deinstalliere die kaputten Debian Pakete und übersetze dein Ruby direkt aus dem Quelltext. Das wollte jedoch der Maintainer der Debian Ruby Pakete so nicht stehen lassen. Also ging eine Diskussion nach folgendem Muster los:
Schon seit gut zwei Monaten liegen Weihnachtskekse und Schokoweihnachtsmänner in den Supermärkten. Allerhöchste Zeit also, dass auch die Ruby-Mine weihnachtlich wird ;-) Glücklicherweise sind meine Weihnachtsbäume von keiner Preiserhöhung betroffen.
*1
*2*2
*3*3*3
*4*4*4*4
*2*2
*3*3*3
*4*4*4*4
*5*5*5*5*5
*3*3*3
*4*4*4*4
*5*5*5*5*5
*6*6*6*6*6*6
II
II
II
Der Sommer geht zwar langsam zuende (oder: an meinem Ende der Welt ist er es schon), trotzdem kann man seinen Ruby-Code noch sommerlich kleiden (und in der CPU ist eh immer wohlig warm). Wie wärs mal mit Flip-Flops?
Bildquelle: http://www.flickr.com/photos/stuckincustoms/ / CC BY-NC-SA 2.0
Das ist keine Arroganz (auch wenn es von unten so aussehen mag :-). Es ist einfach Genugtuung nach ewiger Bevormundung im Bereich Lokalisierung auch mal auf unserer Seite des Atlantik sich zurückzulehnen und mit den Schultern zu zucken. Ein amerikanischer Rails Anwender hat folgende Verbesserung in 1.9 für sich entdeckt:
ruby-1.8.6-p383:
1 2 |
require "date" Date.parse("01/02/2009").day # => 2 |
ruby-1.9.1-p243:
1 2 |
require "date" Date.parse("01/02/2009").day # => 1 |
Mein Beileid geht an alle diejenigen, die ASCII für das Nonplusultra halten, UTF-8 als die Lösung Ihrer nicht existenten Probleme ansehen und sich immer gefragt haben warum in einer englischsprachigen Welt Lokalisierung ein Thema sein soll.
whytheluckystiff hatte sich ja schon vor einiger Zeit etwas aus der Rubywelt zurückgezogen. Aber nun ist er scheinbar komplett verschwunden. So ist der The Poignant Guide, das Framework Shoes, sein Github Account und TryRuby nicht mehr erreichbar (bzw. gelöscht). Die letzte Twitter Nachricht von Ihm war: “programming is rather thankless. u see your works become replaced by superior ones in a year. unable to run at all in a few more.”
Aus gegebenem Anlass möchte ich mal auf einen kritischen Blick auf eins der Prinzipien werfen, das bei Ruby so gerne zitiert, aber gerne auch missverstanden wird: DRY.

Watching pornography in the privacy of one’s own home or sex club is entirely different from unexpectedly sharing the experience with a couple of hundred Ruby enthusiasts.
Wie hies der Vortrag noch mal? CouchDB perform like a pr0n star… Mhhh very unexpectedly…
Mein doch nicht erster Post auf der Ruby-Mine. Also schmeiss ich mich gleich mal in die Predigerschale und versuche zu erklären, warum (ba|z|zc)sh zu den Kernfertigkeiten jedes Rubyisten gehört...