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Ruby-Talk-ML und comp.lang-ruby getrennt

von quintus am 21.06.2011 (22 Uhr)

James Edward Gray II. hat heute überrschend das Gateway zwischen der Ruby-Talk-Mailingliste und der Newsgroup comp.lang.ruby heruntergefahren, da ihm die Wartung ein zu großer Aufwand würde und er meint, dass die Ruby-Community zu groß für diese Verbindung geworden sei, sie habe sich ohnehin schon in einzelne Themenbereiche aufgespalten. Die ursprüngliche Funktion, die Ruby-Community zusammenzuhalten, als sie noch klein war, sei überholt und nicht mehr vonnöten.

Heute um 22:25 Uhr hat James verkündet, dass das Gateway geschlossen sei. Das bedeutet, dass die Usenet-Posts auf comp.lang.ruby nun nicht mehr auf der Mailingliste erscheinen werden, und umgekehrt auch Postings auf der Mailingliste die Newgroup nicht mehr erreichen.

 
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Ruby demnächst nur noch Closed-Source

von quintus am 01.04.2011 (00 Uhr)
Wie unterrichtete Kreise erfahren haben wollen, übernimmt die Oracle Corporation die maßgeblich an der Ruby-Entwicklung beteilgte Firma EngineYard für umgerechnet 240 Millionen Euro. Dem Sprecher von Oracle zufolge solle Ruby nun "um die Qualität, Produktivität und Attraktivität der Sprache zu fördern" nur noch als Closed-Source entwickelt werden. Die Binaries, die auf der noch nicht öffentlich zugänglichen Website ruby.oracle.com zu haben sein werden, sollen jedoch nach wie vor kostenlos sein. Man werde auch weiterhin Binaries für Linux- und Mac-Systeme anbieten, verspricht die amerikanische Firma. Oracle werde aber eine kostenpflichtige "Cloud Edition" von Ruby veröffentlichen, die offenbar anstelle der bisherigen Makro-Funktion von Oracles "Cloud Office" benutzt werden kann.

Der Hauptentwickler und Erfinder von Ruby, der Japaner Yukihiro "Matz" Matsumoto, äußerte sich bestürzt. Er werde sich fortan vollständig aus der Ruby-Entwicklung zurückziehen, und mit ihm der größte Teil des bisherigen Core-Teams. Er empfehle für die Zukunft einen Boykott der Sprache, postete er auf einer japanischen Ruby-Mailingliste:
私たちに向かって、Oracleの敵対的な態度は、私たちは、Rubyプログラミング言語で開発を停止させる。これは、私が言うのは難しいが、もうRubyを使用しないでください。そのような組織をサポートしていません。
Zugleich kündigte Oracle an, mit der demnächst erscheinenden Version 7 der Programmiersprache Java deren Lizenz so abzuändern, dass jegliche Software, die auf der Java Virtual Machine aufsetzt, nur noch als Closed-Source vertrieben werden darf. Dies veranlasste den führenden Kopf der JRuby-Implementation, Charles Oliver Nutter, zu einem hier nicht weiter zitierten, aber überaus unhöflichen Statement gegenüber Oracle. Alle Hoffnungen ruhen nun auf der letzten freien Ruby-Implementation Rubinius, deren Entwicklungsteam sich zwar gleichfalls geschockt zeigte, aber verlauten lies, man werde nun mit Hochdruck an der Fertigstellung von Rubinius 1.5 arbeiten, das vollständige Kompatibilität zum bisherigen MRI 1.9.2 besitzen solle.

Update

Kommando zurück, das war nur ein Aprilscherz. Das Matz-Zitat ist auch nur ein passender vom Google-Übersetzer von Englisch nach Japanisch übersetzter Text. :-)
 
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Dokumentieren mit hanna

von quintus am 04.12.2010 (15 Uhr)

hanna ist ein Template für das Ruby-Dokumentationstool RDoc. Es weist im Gegensatz zum Standard-Template Darkfish (welches ihr z.B. auf der RDoc-Website bewundern könnt) eine sehr angenehm lesbare HTML-Ausgabe auf und enthält zudem eine Suchfunktion für Methodennamen. Eine beispielhaft mit hanna generierte Dokumentation findet ihr etwa im Dokumentationsteil der Website meines Automations-Projekts und es leidet auch nicht an einigen Problemen wie Darkfish, welches zum Beispiel nicht mit mehrzeiligen Methodendefinitionszeilen (solche können mit der Direktive call-seq erzeugt werden) umgehen kann. In diesem Blogpost möchte ich mich damit befassen, wie man hanna dazu bringen kann, die Ruby-Quellen zu dokumentieren, sodass man nicht immer an Webseiten wie ruby-doc.org (welches oft nicht aktuell ist) oder rdoc.info (welchem hin und wieder einige Teile insbesondere der Stdlib fehlen) gebunden ist. Außerdem werden wir nicht umhin kommen, dasselbe auch für installierte Gems zu tun.


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Germany.rb aftermath

von skade am 25.09.2010 (18 Uhr)

Das eigentlich unter dem Titel "Forentreffen" geborene, aber spontan in "Germany.rb" umbenannte Treffen im Sublab in Leipzig ist nun vorbei. Zu allererst an dieser Stelle: vielen Dank an das Sublab für den Ort, das Fachgesimple und die herzliche Aufnahme. Die spontan gefundenen Themen gingen von Encoding über Concurrency-Abstraktionen bis auf der Suche nach den letzten 2 Byte in CodeGolf-Problemen. Zum Schluss gab es eine interessante Diskussion über das Projekt, die ich im Folgenden zusammenfassen will. Wiederholung wahrscheinlich.


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Der Ruby-Virus

von quintus am 20.06.2010 (22 Uhr)
Es scheint, das neue Versionen der Virus-Defintionen des Antivirus-Programms Avira Anti-Vir den Ruby-Interpreter des RubyInstallers, oder präziser gesagt rubyw.exe, als das Virus "TR/Dropper.Gen Trojan" erkennen wollen. Es ist aber bereits Entwarnung gegeben worden, Avira selbst hat das Ergebnis als false positive eingestuft. Ihr könnt Ruby also weiterhin gefahrlos auf Windows verwenden ohne Sicherheitsbedenken haben zu müssen. Die Gewähr jedoch, von Ruby selbst infiziert zu werden, gibt aber niemand. ;-)
 
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Ruby 1.9.1 C-Extensions für MinGW

von quintus am 26.05.2009 (15 Uhr)

Mit der neuen (gut, inzwischen nicht mehr komplett neuen) Ruby-Version 1.9.1 hat sich bekanntlich einiges geändert. Die vielleicht größte Veränderung ist, dass der Ruby-Mainstream nun von der mittels des Microsoft Visual C++-Compilers erstellten mswin32-Version auf die MinGW/MSYS-Schiene wechselt. Mit diesem Wechsel gehen einige Veränderungen einher, insbesondere was die Erweiterung von Ruby mitteils C betrifft. Ich habe mich in den letzten Wochen etwas damit herumgeschlagen und hoffe, dass das jemandem hilft. ;-)


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"Direktes" GUI-Programmieren unter Windows

von quintus am 24.12.2008 (13 Uhr)

Kennt ihr das? Ihr wollt eine GUI programmieren, Tk, FXRuby oder ähnliches und das ganze dann fertig mit rubyscript2exe kompilieren und jemandem geben, der noch nie von Programmieren gehört hat? Und wenn ihr dann feststellen müsst, dass die GUI nicht funktioniert, weil auf dem Rechner besagter Person eine entsprechende Library fehlt? Probiert es doch einfach mal direkt: Greift auf die Funktionen, die die Windows-API selbst bietet zu, und baut euch eure GUI zurecht - mit Funktionsgarantie auf jedem Windowsrechner!


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